Annaja on Tour

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Annaja on Tour

2010-11-29

Abschlussbericht (Aus Hongkong - Photos kann ic hier leider nicht hochladen)

üöä
So, jetzt bin ich in Hongkong und habe 5 1/2 Stunden Wartezeit - eine gute Gelegenheit meinen Blog abzuschliessen...

Am meinem letztem Wochenende hatte ich keinen Ausflug gebucht. Die wettervorhersage war schlecht für ganz Neuseeland, und ich dachte es lohnt das Geld nicht, wenn ich nur drin sitzen kann... Am Samstag hat es dann auch wirklich geregnet und ich habe den Tag mit Lernen (am Montag stand der 4-Wöchige Test an), der Essensplanung (um so viele Lebensmittel wie Möglich aufzubrauchen) und Einkaufen verbracht. Am Sonntag vormittag sollte es dann überraschenderweise doch gut sein in Christchurch. Am Nachmittag sollte dann Regen kommen. Als hab ich mich aufgemacht und bin etwas spazieren gegangen.
Das ist immer richtig schön in Christchurch. Fast jeden Tag findet man am Chathedral-Square oder im Künstlerviertel irgendwelche Marktstände zum Stöbern. Und bei schönem Wetter sind auch immer eine Menge Schausteller und Strassenkünstler unterwegs.

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2010-11-23

Erster Eintrag

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Queenstown und Dunedin (Teil 2)

Lindis PassAussicht aus der GondelDies hier ist eine "Luge"Am Freitag ging es dann über Lindis Pass - das ist Neuseelands höchste Passstrasse - nach Queenstown. Dabei haben wir Central Ortago durchquert. Diese Region ist berühmt für ihre Obstbaumplantagen. Besonders die Kirschen sollen hier excellent sein. Leider sind sie erst im Dezember reif...
Queenstown haben wir dann so gegen Mittag erreicht. Nachdem wir unser Ferienhaus bezogen (ja, wir hatten ein Haus ganz für uns) und einem Stadtrundgang gemacht haben, hatten wir Zeit unseren eigenen Interessen nachzugehen. Ich bin mit der Seilbahn auf einen nahen Berg gefahren. Oben gabe es neben der schönen Aussicht auch einen Lift mit dem man noch weiter hoch kam und dann dann mit einer "Luge" (kann ich nicht übersetzen, ist so eine Art Ketcar ohne Pedale - siehe Photo (Claudia, du erinnerst dich sicher noch...)) wieder runter fahren konnte.

Blick auf den See in der DämmerungAbendessen in der PizzariaAbends hat unser Guide, Eric, diesmal nicht gekocht. Wir haben zusammen in einer Pizzaria gegessen, die ein sehr ungewöhnliches Dach hatte: man kann es aufklappen wie eine Blüte. Wir haben einer Reihe verschiedener Pizzas bestellt und jeder konnte probieren, was er mag. Dazu gab es Bier aus einer sehr ungewöhnlichen Zapfanlage (siehe Photo). Nach dem Essen sind einige noch ins Casino gegangen, aber ich hatte keine Lust dazu. Es war so eine schöne Nacht, da bin ich lieber noch eine Weile am See spazieren gegangen und habe mich mit einer Katze angefreundet, die mir bis zu unserem Ferienhaus gefolgt ist.

Alte chinesische Siedlung in ArrowtownAm nächsten Morgen war wunderbares Wetter und ich wäre am liebsten noch einmal mit der Godel hoch gefahren. Leider hatten wir nicht mehr so viel Zeit. Eine Stunde blieb uns noch um über den Samstäglichen Künstlermarkt zu schlendern, dann ging es weiter nach Arrowtown, einer alten Goldgräberstadt.

Auf der steilsten Strasse der WeltDer Bahnhof von DunedinDanach machten wir uns auf nach Dunedin. Die Fahrt durch das Hochland war wunderschön. Auf den Berghängen blühte überall wilder Tymian. Ich habe mir einen grossen Strauss zum Kochen gepflückt. Und nachdem ich den anderen erzählt habe, dass ich plane am Montag Lamm zu braten, hat Mitzi im Stadtpark von Dunedin noch Rosmarin für mich geklaut. Dunedin fand ich jetzt nicht so berauschend. Ich bin ja nicht unbedingt ein Fan von Städten. Bemerkenswert in der Stadt sind vor allem der Bahnhof - ein prächtiges Bauwerk, dass noch in Zeiten des Goldrausches gebaut wurde - und die Baldwin Street. Das ist die steilste Strasse der Welt.

Moureaki BouldersAomaruSonntagmorgen war unser erstes Ziel wieder ein Stück Natur: Die Moureaki Boulders. Das sind geheimnisvolle Steinkugeln am Strand, von denen niemand so genau sagen kann, wie sie entstanden sind. Dann ging es weiter nach Aomaru, einem kleinen Städtchen, das im viktorianischen Stil erbaut ist. Hier kann man noch viele Handwerker finden, die arbeiten wie in alter Zeit. Das ist die Stadt, in der ich in meinem letzten Neuseelandurlaub den Whiskey gekauft habe. Ich habe die Brauerei auch wieder gefunden. Sie war leider zu. Da habe ich in der Touristinformation nachgefragt was los ist: Wegen der Wirtschaftskrise hatte die Brauerei wohl Zahlungsschwierigkeiten und hat ihre Steuern nicht pünktlich bezahlt. Daraufhin wurde ihr sofort die Lizenz für den Alkoholverkauf entzogen. Nun sitzt sie seit Monaten auf ihrem Whiskey, kann ihn aber nicht verkaufen und zahlt nun weder Steuern noch sonst was - Bürokratie scheint überall gleich bekloppt zu sein. So gibt es diesmal leider keinen Whiskey - schade, der war echt gut!

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Nach Queenstown und Dunedin

Noch eine kleine Bemerkung an alle, die meinen Eintrag von gestern schon gelesen haben: Ich habe heute noch einmal etwas ergänzt. Gestern war plötzlich die Internetverbindung weg, sodass meine letzten Einträge nicht mehr gespeichert wurden. (Ich muss mir unbedingt angewöhnen, öfter meinen Text zu sichern... Ich habe ja noch ein bischen was aufzuhohlen in meinem Blog und mein Urlaub ist fast vorbei, da kann ich nicht immer alles doppelt schreiben...)

Aussicht am Lake Tekapohier blühen gerade die LupinenNun gut, jetzt gab es wieder ein langes Wochenende. In Christchurch war Show-Week. In der Woche gibt es eine grossen Rummel mit Tiermarkt vor der Stadt. Farmer aus der ganzen Region zeigen und kaufen/verkaufen ihre Tiere dort. Der Freitag ist deswegen ein Feiertag in der ganzen Region. Diesmal gab es wieder einen Schutrip, der Donerstag Mittag an der Schule startete. Mit dabei waren 3 japanische Klassenkameradinnen von mir (komisch, nur Leute aus unserer Klasse hatten die Tour gebucht), 2 Schweizer von einer andern Spachschule und Mitzi und Katzu, ein japanisches Ehepaar, dass in meiner Schule Englisch gelernt hatte. Sie sind Rentner und haben sich hier ein Haus gekauft. Nun haben sie immer Sommer, jetzt in Neuseeland, dann wieder zu Hause in Japan.

Church of the Good Shepard = Kirche zum guten HirtenDer erste grosse Stop an diesem Nachmittag war Lake Tekapo, ein See mit Aussicht, auf die umliegende Bergkulisse. Beliebtes Photomotiv dort ist die "Church of the Good Shepard", die für Hochzeiten sehr beliebt ist. Sie ist allerdings ziemlich klein. Dafür hat man aber tolle Hochzeitsbilder: Der Altar liegt zum See hin und dahinter ist ein grosses Fenster, sodass das Brautpaar direkt vor den herrlichen Bergkulisse steht. Leider darf man drinnen nicht photographieren.

Mount CookLake Pukaki, hier in schönerer FarbeAussicht am Lake Pukaki Der 2 Stop, kurz bevor wir in Twizel unsere erste Unterkunft erreichten, war Lake Pukaki. Der ist nicht so berühmt wie Lake Tekapo, ich finde ihn aber schöner, vor allem wegen der Farbe. (sieht man wegen des bewölkten Himmels leider nicht auf allen Photos) Lake Pukaki ist ein Gletschersee. Das Eis bringt auch immer sehr fein zerriebenes Gestein mit, dass dann im Wasser schebt. Diese Gesteinspartikel reflektieren das Licht und geben den See seine schöne türkise Farbe. (Ja, man lernt eine Menge, wenn man einen ehemeligen Erdkundelehrer als Guide hat - und das auch noch in Englisch!) Ausserdem kann man von dem See aus auch Mount Cook, Neuseelands höchsten Berg , sehen.


So, das reicht erst einmal für heute... Die Fortsetzung gibt es morgen....

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2010-11-22

Zur Westküste

Als nächster Wochenendausflug war eigentlich ein Wochendende am Mout Cook geplant. Am Freitag erfuhr ich jedoch, dass der mangels Teilnehmer ausfiel. Der Freitag war ein grausiger Tag: es stürmte und goss in Strömen.
Ich musste also ganz kurzfristig umdisponieren. Deshalb habe ich mein Mittagessen gegen einen Besuch in der Touristinformation eingetauscht. Ich habe nach einem Wohenendtrip zu dem Ort gefragt, wo das Wetter am besten ist. Das Ergebnis war Typisch für Neuseeland: Da eine riesige Bergkette von Nord nach Süd Neuseeland durchzieht, regnet es oft im Westen und ist im Osten schön, oder umgekehrt - je nach Windrichtung. Nun regnete es im Osten, also war die Westküste das beste Ziel.
Diesmal nahm ich den Zug. Es gibt nicht sehr viele Zugstrecken in Neuseeland. Aber die wenigen, die es gibt, sind landschaftlich sehr reizvoll. Meine Strecke nennt sich "Transalpine" und geht von Christchurch über die Southern Alps nach Greymouth, an der Westküste.

Samstag Morgen regnete es noch immer heftig. So war ich dankbar für den kostenlosen Shuttlebus zum Bahnhof. Und dann ging es 4 Stunden lang mit dem Zug an die Westküste. In dem Zug gibt es einen speziellen Aussichtswagen ohne Fenster um Photos zu machen, aber die Phostos vom Hinweg sind trotzdem rar: Erst war es wegen des Regens sehr ungemütlich, und die Sicht auch nicht berauschend. Und dann ist das photografieren in voller Fahrt recht schwierig. Man muss auf der richtigen Seite stehen (nicht gerde vor einer Felswand), schnell sein (damit des schöne Bild nicht schon wieder aus dem Blick verschwunden ist) und Glück haben (dass nicht gerade dann ein Busch im Bild ist, wenn mas auslöst). Zahlreiche Tunnel vereinfachen die Sache nicht gerade - Und sind, was frische Bergluft angeht, auch nicht das wahre wenn man von einer Diesellok gezogen wird. Auf dem Rückweg war es etwas besser: Das Wetter war überall gut und ich kannte schon die richtigen Seiten. Dehalb hier eine Kollektion von Bildern von der Hin- und Rückfahrt:
AussichtenStop bei Athurs PassIch war auch da...und wieder Aussichten.............

Blick von der Terasse des BackpackersWetterstationVon Greymouth ging es dann noch eine Stunde mit dem Bus nordwärds nach Punakaiki. Der Ort besteht nur aus ein paar Häusern an einer wundervollen Felsküste. Der Backpacker in dem ich übernachtete lag direkt am Strand. (Und überraschte mich ausserdem mit einer grandiosen Wetterstation: Christine, wenn du noch eine Bastelidee brauchst - schau dir mal das Photo an. Ich hab so gelacht)

kleiner Wasserfall...in eine traumhafte Buchtes ging durch den Wald....Nach meinem Einzug habe ich mich dann auf den Weg gemacht: es ging erst einmal 2 km die Strasse entlang zum Truman-Track: ein kurzer Wanderweg, durch einen Wald in eine traumhaft schöne Bucht. Dort bin ich eine ganze Weile geblieben. Nach meiner Rückkehr gab es dann ein Abendessen im benachbarten Pub. Ich hatte keine Lust irgendwelche Kochsachen mitzuschleppen.

Sunnemuntergang in Punakaiki.. hier auchRechtzeitig zum 1A Sonnenuntergang war ich wieder zurück am Strand. Und auch danach bin ich noch lange draussen geblieben. Punakaiki besteht nur aus ein paar Häusern und es gibt keine Laternen. Zudem war Neumond. Es war also richtig dunkel und ganz klar diese Nacht. Ich habe ganz lange mit einer Flasche mit warmen Tee auf einem Felsen gelegen und Milliarden von Sterne bewundert. Ich denke, anstatt Glühbirnen zu verbieten, sollten sie bei uns nachts lieber mal ein paar Laternen abschalten. Dann könnte man sogar noch zusätzlich Strom sparen indem man mal den Fernseher ausschaltet und stattdessen die Sterne bewundert...

Dies sind die Pancake-Rocks... das sind Klippen an der Küste der Tasmansee... die ausssehen wie aufgestapelte PfannkuchenMeinen Rückweg am nächsten Tag musste ich erst um 13:45 Uhr antreten. So blieb noch genug Zeit für Punakaikis Hauptattraktion: Die Pancake-Rocks (= Pfannkuchenfelsen, wenn man die Photos anschaut, sieht man auch gleich warum die so heissen...) Am schönsten sind die Felsen bei Flut, wenn das Wasser in die Klippen kracht. Flut war heute um 11:45 Uhr, das Timing war also perfekt.

Dies ist diesmal keine heisse Quelle, das ist die Gischt, die aus dem Loch sprüht, wenn eine Welle unten in die Schlucht kracht...und noch ein bischen Aussicht...Die Wellen waren nicht so hoch, aber man kann halt nicht alles haben...Spektakulär waren die Felsen trotzdem. Ich konnte also zufrieden meine Rückweg antreten.
An nächten Morgen habe ich dann noch ein "Souvenir" von der Reise gefunden: Als ich aus der Dusche kam und mein Gesicht abtrocknete, war das Handtuch ganz schwarz. Das muss eine ganze Menge Russ in dem Qualm von der Diesellok gewesen sein, der sich in meinen Haaren festgesetzt hat. Ich musste also noch einmal schnell Haare waschen, und war am Montag etwas spät in der Schule.

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